Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Bedingungen gelten für unsere Leistungen Virtual Office, virtuelle Telefonanlage, Shared Office und Konferenzraum — von der Anfrage über unser Buchungsformular bis zum Vertragsende.
Inhalt
- Geltungsbereich
- Vertragsschluss und Buchung über die Website
- Vertragsparteien und Dritte
- Virtual Office: Nutzung der Geschäftsadresse
- Virtual Office: Postservice
- Virtuelle Telefonanlage
- Shared Office
- Konferenzraum
- Hausordnung und Nutzung der Räume
- Pflichten des Kunden
- Preise und Zahlung
- Laufzeit und Kündigung
- Nach dem Vertragsende
- Haftung
- Vertraulichkeit und Abwerbeverbot
- Datenschutz und Auftragsverarbeitung
- Widerrufsrecht für Verbraucher
- Änderungen dieser AGB
- Schlussbestimmungen
Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Postbox-Germany, Inhaber N. Puhl, Duisburg (im Folgenden „Postbox-Germany“ oder „wir“), und ihren Kunden über die Leistungen Virtual Office (Geschäftsadresse mit Postservice), virtuelle Telefonanlage, Shared Office und Konferenzraum. Die vollständige Anschrift steht im Impressum.
Kunden können Unternehmer im Sinne von § 14 BGB oder Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sein. Wo für Verbraucher etwas anderes gilt, ist das ausdrücklich gesagt.
Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Individuelle Vereinbarungen im Vertrag gehen diesen AGB vor.
Vertragsschluss und Buchung über die Website
Die Darstellung unserer Leistungen und Preise auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Mit dem Buchungsformular auf unserer Seite Buchung senden Sie uns eine unverbindliche Anfrage. Mit dem Absenden ist noch kein Vertrag geschlossen.
Wir prüfen Ihre Anfrage und schicken Ihnen ein Angebot mit dem Vertrag. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn beide Seiten ihn unterzeichnet haben. Beim Shared Office und beim Konferenzraum kann der Vertrag auch durch unsere schriftliche Buchungsbestätigung zustande kommen.
Als Anbieter von Geschäftsadressen sind wir nach dem Geldwäschegesetz verpflichtet, unsere Kunden vor Vertragsbeginn zu identifizieren. Voraussetzung für den Beginn des Virtual Office ist deshalb die Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweises, bei Gesellschaften zusätzlich eines aktuellen Handelsregisterauszugs und eines Auszugs aus dem Transparenzregister, bei einer GbR des Gesellschaftsvertrags. Wir können einen Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen ablehnen.
Vertragsparteien und Dritte
Der Vertrag wird personenbezogen mit dem im Vertrag genannten Kunden geschlossen. Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nur mit unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung auf Dritte übertragen. Wir dürfen uns zur Erfüllung des Vertrags Dritter bedienen.
Schließen mehrere Personen den Vertrag gemeinsam, haften sie als Gesamtschuldner.
Der Kunde nutzt unsere Leistungen, insbesondere die Geschäftsadresse, ausschließlich unter dem im Vertrag genannten Namen bzw. der dort genannten Firma. Die Nutzung für einen anderen Namen oder eine andere Firma — auch mit denselben handelnden Personen — bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung und eines eigenen Vertrags.
Virtual Office: Nutzung der Geschäftsadresse
Mit dem Virtual Office darf der Kunde die Anschrift unseres Standorts in Duisburg im vereinbarten Umfang als Geschäfts-, Post- und Firmenanschrift verwenden, etwa auf Briefpapier, Rechnungen, der Website und im Impressum. Wir bringen den Namen des Kunden im Eingangsbereich an.
Der Kunde kann die Adresse — soweit rechtlich zulässig — für die Gewerbeanmeldung und als Geschäftsanschrift im Handelsregister verwenden. Ob eine Behörde, ein Gericht oder eine Kammer die Adresse anerkennt, entscheidet diese selbst; eine Gewähr dafür übernehmen wir nicht. Nach einer Eintragung im Handelsregister schickt uns der Kunde unaufgefordert einen aktuellen Registerauszug.
Die Bereitstellung der Adresse ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass die Verwendung der Adresse den gewerbe-, register-, steuer-, wettbewerbs- und berufsrechtlichen Vorgaben entspricht.
Virtual Office: Postservice
Wir nehmen an der Geschäftsadresse Briefe und Einschreiben für den Kunden entgegen, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, nicht an gesetzlichen Feiertagen. Als Briefe gelten Sendungen bis 500 g und bis 35,3 cm Länge. Pakete, Warensendungen und Retouren nehmen wir nicht an; ebenso wenig Sendungen mit gefährlichem, lebendem oder verderblichem Inhalt. Solche Sendungen dürfen wir zurückweisen oder unfrei an den Absender zurückschicken.
Der Kunde wählt eine der folgenden Arten, seine Post zu erhalten:
- Abholung: Der Kunde holt seine Post nach telefonischer Absprache während unserer Servicezeiten ab. Die Sendungen bewahren wir bis zu fünf Werktage zur Abholung auf.
- Scanservice (6,95 € im Monat): Wir öffnen die Sendungen, scannen sie ein und schicken sie an die vom Kunden genannte E-Mail-Adresse. Enthalten sind 10 Seiten je Kalendermonat, jede weitere Seite kostet 0,95 €. Die Originale bewahren wir zehn Tage auf und vernichten sie danach datenschutzgerecht, sofern der Kunde nicht vorher Abholung oder Nachsendung verlangt; eine Nachsendung berechnen wir nach Aufwand.
- Weiterleitung (8,95 € im Monat zzgl. Porto): Wir senden die Post einmal pro Woche gesammelt an die vom Kunden genannte Zustelladresse. Eine zusätzliche Einzelzustellung auf Wunsch kostet einmalig 4,95 €. Das Porto für die weitergeleiteten Sendungen berechnen wir zusätzlich.
Mit der Beauftragung des Scanservice willigt der Kunde ein, dass wir seine Post öffnen, und verzichtet insoweit auf die Wahrung des Briefgeheimnisses; das gilt auch für Sendungen, die als persönlich oder vertraulich gekennzeichnet sind. Die Einwilligung kann der Kunde jederzeit für die Zukunft widerrufen; der Scanservice endet dann.
Post geben wir nur an den Kunden oder an Personen heraus, die der Kunde uns schriftlich bevollmächtigt hat.
Wir überwachen keine Fristen oder Termine. Für Nachteile aus versäumten Fristen haften wir nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Virtuelle Telefonanlage
Die virtuelle Telefonanlage stellen wir über unseren Partner RingCentral bereit. Sie umfasst eine Geschäftsrufnummer nach Vereinbarung, die Nutzung über eine App auf Smartphone und Rechner, die Weiterleitung auf eine vom Kunden genannte Wunschnummer und eine Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz und in die deutschen Mobilfunknetze. Der Preis beträgt 29,95 € im Monat, die Einrichtung ist kostenlos, die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate.
Verbindungen ins Ausland, zu Sonderrufnummern und andere nicht in der Flatrate enthaltene Verbindungen berechnen wir nach der jeweils gültigen Preisliste. Weitere Rufnummern, etwa für Mitarbeiter, können gegen gesondertes Entgelt hinzugebucht werden.
Die Nutzung setzt einen Internetzugang und ein geeignetes Endgerät des Kunden voraus. Für Störungen, die im Internetzugang oder Endgerät des Kunden liegen, sind wir nicht verantwortlich. Notrufe über die App sind je nach Endgerät und Standort nur eingeschränkt möglich; der Kunde sollte für Notrufe einen Festnetz- oder Mobilfunkanschluss bereithalten.
Wir wahren das Fernmeldegeheimnis. Bei Streitigkeiten über Telekommunikationsleistungen kann der Kunde in den gesetzlich vorgesehenen Fällen ein Schlichtungsverfahren bei der Bundesnetzagentur beantragen.
Shared Office
Im Shared Office stellen wir dem Kunden einen Arbeitsplatz mit Schreibtisch, Bürostuhl, Bildschirm und Internetzugang zur zeitlich begrenzten Nutzung zur Verfügung. Es handelt sich nicht um ein Miet- oder Untermietverhältnis, sondern um eine Nutzungsüberlassung als Dienstleistung ohne Besitzrechte. Einen Anspruch auf einen bestimmten Raum oder Platz hat der Kunde nur, wenn das schriftlich vereinbart ist.
Die Nutzung ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr möglich, nicht an gesetzlichen Feiertagen. Die Preise betragen 29,95 € je Stunde, 59,95 € für einen Tag, 279,95 € für eine Woche (5 Werktage) und 595,95 € für einen Monat (20 Werktage). Das Entgelt ist vor Beginn der Nutzung fällig. Getränke, Drucken und Kopieren berechnen wir nach Preisliste.
Der Kunde kann eine Buchung bis drei Werktage vor dem gebuchten Beginn stornieren; wir berechnen dann 50 % des Entgelts. Danach ist eine Stornierung ausgeschlossen. Nutzt der Kunde die gebuchte Zeit nicht, besteht kein Anspruch auf Erstattung oder Ersatztermin.
Konferenzraum
Den Konferenzraum stellen wir für Besprechungen, Schulungen und vergleichbare geschäftliche Zwecke zur Verfügung, für bis zu 10 Personen, mit Konferenztisch, großem Bildschirm, Whiteboard und WLAN. Die Überlassung ist keine Miete, sondern eine Raumüberlassung auf Zeit als Dienstleistung.
Die Nutzung ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr möglich, nicht an gesetzlichen Feiertagen. Die Preise betragen 39,95 € je Stunde, 79,95 € für einen Tag und 379,95 € für eine Woche (5 Werktage). Das Entgelt ist vor Beginn der Nutzung fällig. Getränke, Catering und zusätzliche Technik berechnen wir nach Preisliste. Eine längere Nutzung oder andere Zeiten sind nur nach vorheriger Absprache möglich.
Der Kunde kann eine Buchung bis drei Werktage vor dem gebuchten Beginn stornieren; wir berechnen dann 50 % des Entgelts. Danach ist eine Stornierung ausgeschlossen. Eine Verschiebung ist nur nach vorheriger Absprache möglich. Bei Nichtnutzung oder verspätetem Erscheinen besteht kein Anspruch auf Minderung oder Erstattung.
Die zulässige Personenzahl darf nicht überschritten werden; der Kunde ist für das Verhalten aller Teilnehmer verantwortlich. Öffentliche und politische Veranstaltungen sind ausgeschlossen. Technische Einrichtungen stellen wir ohne Gewähr für eine bestimmte Funktion bereit; eine Störung berechtigt nur dann zur Minderung, wenn wir sie vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht haben.
Hausordnung und Nutzung der Räume
Für die Nutzung von Shared Office und Konferenzraum gilt unsere Hausordnung. Den Weisungen unseres Personals ist zu folgen. Alle Räume sind Nichtraucherbereiche; geraucht werden darf nur im Gartenbereich. Untersagt sind laute oder störende Tätigkeiten, Publikumsverkehr ohne unsere Zustimmung, rechtswidrige Nutzungen sowie die Weitergabe an Dritte.
Der Kunde haftet für Schäden an Räumen, Mobiliar und Technik, die er, seine Mitarbeiter oder seine Gäste schuldhaft verursachen. Für mitgebrachte Gegenstände haften wir nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei erheblichen Verstößen dürfen wir die Nutzung sofort beenden.
Pflichten des Kunden
Der Kunde nutzt unsere Leistungen ausschließlich für rechtmäßige Zwecke und hält bei seiner Tätigkeit alle gesetzlichen Vorschriften ein. Eine Nutzung zu rechtswidrigen, unlauteren oder rufschädigenden Zwecken ist untersagt. Im gesetzlich zulässigen Umfang arbeiten wir mit Behörden zusammen.
Der Kunde teilt uns Änderungen seiner Anschrift, E-Mail-Adresse, seiner Firma, der vertretungsberechtigten Personen und der wirtschaftlich Berechtigten unverzüglich in Textform mit; die geänderten Angaben gelten, sobald wir sie bestätigt haben.
Der Kunde darf den Namen „Postbox-Germany“ und unsere Kennzeichen nicht für seine eigene Geschäftstätigkeit verwenden, etwa in Briefköpfen, E-Mail-Signaturen oder auf seiner Website, außer mit unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.
Preise und Zahlung
Es gelten die im Vertrag vereinbarten Preise. Die auf unserer Website genannten Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Verbrauchern nennen wir im Angebot den Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer.
Beim Virtual Office fällt bei Vertragsschluss eine einmalige Einrichtungsgebühr an (derzeit 79,95 €). Die laufenden Entgelte sind monatlich im Voraus fällig und spätestens bis zum 3. Kalendertag des Monats kostenfrei auf unser Konto zu überweisen. Zusatzkosten wie Porto oder nicht in der Flatrate enthaltene Verbindungen stellen wir gesondert in Rechnung; sie sind innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
Ist im Vertrag eine Vorauszahlung vereinbart, zahlt der Kunde den vereinbarten Betrag bis zum Vertragsbeginn per Überweisung; vor Zahlungseingang müssen wir die Leistung nicht aufnehmen.
Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, berechnen wir Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe: gegenüber Verbrauchern fünf, gegenüber Unternehmern neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
Für Mahnungen berechnen wir gegenüber Unternehmern pauschal 10 € für die 1. Mahnung, weitere 10 € für die 2. Mahnung (insgesamt 20 €) und weitere 20 € für die 3. Mahnung (insgesamt 40 €); damit ist die Pauschale nach § 288 Abs. 5 BGB abgegolten. Gegenüber Verbrauchern berechnen wir ab der 2. Mahnung 2,50 € je Mahnung. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Der Kunde kann nur mit Forderungen aufrechnen, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ist der Kunde mit mindestens zwei Monatsentgelten in Verzug, dürfen wir unsere Leistungen nach vorheriger Ankündigung zurückbehalten.
Eine Erhöhung der monatlichen Entgelte kündigen wir mindestens sechs Wochen vorher in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag dann zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung kündigen; darauf weisen wir in der Ankündigung hin. Während der Mindestlaufzeit erhöhen wir die vereinbarten Entgelte nicht.
Laufzeit und Kündigung
Das Virtual Office schließt der Kunde mit einer Mindestlaufzeit von 12 oder 24 Monaten ab, die virtuelle Telefonanlage mit 12 Monaten. Beginnt der Vertrag nicht am Monatsersten, beginnt die Mindestlaufzeit mit dem folgenden Monatsersten; die Tage davor rechnen wir anteilig ab. Während der Mindestlaufzeit ist die ordentliche Kündigung ausgeschlossen.
Unternehmer: Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag jeweils um zwölf Monate, wenn er nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.
Verbraucher: Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
Kündigungen bedürfen der Textform, zum Beispiel per E-Mail an info@postbox-germany.com. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für uns liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit zwei Monatsentgelten in Verzug ist, die Geschäftsadresse missbräuchlich oder rechtswidrig nutzt, falsche Angaben bei der Identifizierung gemacht hat oder trotz Abmahnung erheblich gegen seine Pflichten verstößt.
Können wir unsere Leistungen am Standort aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, nicht mehr erbringen — etwa weil unser eigenes Nutzungsverhältnis endet —, dürfen wir den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigen.
Nach dem Vertragsende
Mit dem Vertragsende darf der Kunde die Geschäftsadresse und eine von uns bereitgestellte Rufnummer nicht mehr verwenden. Er informiert seine Geschäftspartner und Behörden und ändert seine Angaben in Impressum, Gewerberegister und gegebenenfalls Handelsregister unverzüglich. Die Änderung im Handelsregister weist er uns auf Anforderung nach.
Post, die nach Vertragsende eingeht, leiten wir nicht weiter, sondern schicken sie an den Absender zurück.
Haftung
Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Für Umstände außerhalb unseres Einflussbereichs, etwa höhere Gewalt, Streiks oder behördliche Anordnungen, haften wir nicht. Für die Dauer einer solchen Unterbrechung berechnen wir keine laufenden Entgelte.
Vertraulichkeit und Abwerbeverbot
Beide Seiten behandeln alle Informationen über die jeweils andere Seite, die sie im Rahmen des Vertrags erhalten, vertraulich, auch für drei Jahre nach Vertragsende. Das gilt nicht für Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind oder die aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Pflichten offengelegt werden müssen.
Unternehmer verpflichten sich, während der Vertragslaufzeit keine Mitarbeiter von Postbox-Germany aktiv abzuwerben.
Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Wie wir personenbezogene Daten verarbeiten, steht in unserer Datenschutzerklärung. Nutzt der Kunde den Scanservice, verarbeiten wir die Inhalte seiner Post in seinem Auftrag; dafür schließen wir mit ihm einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Ohne diesen Vertrag erbringen wir den Scanservice nicht.
Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Unternehmern steht kein Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Postbox-Germany, Inhaber N. Puhl, Anschrift laut Impressum, E-Mail: info@postbox-germany.com, Telefon: 0203 552 466 52) mittels einer eindeutigen Erklärung (zum Beispiel ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs: Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular (Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An Postbox-Germany, Inhaber N. Puhl, Anschrift laut Impressum, E-Mail: info@postbox-germany.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*) / erhalten am (*)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Änderungen dieser AGB
Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit die Änderung für den Kunden zumutbar ist und keine Hauptleistungspflichten oder Preise betrifft. Änderungen teilen wir dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge und das Widerspruchsrecht weisen wir in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, läuft der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen weiter; jede Seite kann ihn dann mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag Duisburg.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Das Recht, in den gesetzlich vorgesehenen Fällen die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur anzurufen, bleibt unberührt.
Stand: Oktober 2026
